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In Bolivien jagte bislang ein Highlight das nächste – wer konnte da ahnen, dass uns das Beste erst noch bevor stand!

Wir waren für drei Tage im Salar de Uyuni und in der Atacama-Wüste unterwegs – beim Betrachten der Bilder werdet ihr jedoch verstehen, warum wir uns eher fühlen als wären wir gerade von einer Mission zum Mars zurückgekehrt!

Doch eins nach dem anderen. Zunächst fahren wir nach Uyuni, dem Ausgangspunkt für Touren auf den Salzsee. Im Bus dorthin lernen wir Dominik und Franzi aus Mannheim kennen, mit denen wir uns sofort blendend verstehen – ihre Einstiegsfrage „Hey ihr redet so lustig, kommt ihr aus Österreich oder aus der Schweiz?“ haben wir ihnen einfach mal verziehen.

In Uyuni machen wir uns zu viert auf die Suche nach einem guten Touranbieter. Da wir schon gehört haben, dass es dort bezüglich Organisation und Verpflegung himmelweite Unterschiede geben soll, investieren wir lieber mal ein paar Euro mehr. Trotzdem haben wirs geschafft, die wohl schlechteste Agentur ganz Uyunis aufzutreiben: Gut, Autopannen sind so weit noch verständlich, auch wenn es über 10 in drei Tagen sind. Zu unserem Glück hatten wir einen portugiesischen Automechaniker in der Gruppe, denn die Fahrer selber waren verhältnismäßig ratlos. Die angekündigten „Snacks all the time“ stellten sich als eine Tüte Bonbons heraus und zu den Hauptmahlzeiten gab es 1kg Nudeln und eine Flasche Ketchup – für 15 Leute.

Nun gut, das soll jetzt aber alles Negative gewesen sein – und wer wird schon stänkern, wenn er an einem der schönsten Orte dieses Planeten ist!? Und das waren wir wirklich, wir sahen Landschaften, so schön und unwirklich, dass man es kaum glauben kann…

Unser erster Halt war der „Eisenbahnfriedhof“ – wo alte ausrangierte Züge keinen weiteren Zweck erfüllen, als vor sich hin zu rosten und wunderbare Fotomotive abzugeben:

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Und dann sind wir auch schon mittendrin im Salar de Uyuni, der größten Salzpfanne der Welt. Wir sehen nur noch weiß, in alle Richtungen bis zum Horizont. Teile des Salzsees stehen unter Wasser, durch die Spiegelungen ist nicht mehr zu erkennen, wo der Salzsee endet und der Himmel beginnt…

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Diese einmalige Optik des Salzsees ermöglicht Fotos wie ein einer Blue Box, ein Heidenspaß…

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Mitten im See befindet sich eine Insel voller riesiger Kakteen…

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Die erste Nacht verbringen wir in einem Hotel, komplett erichtet aus Salz, bis hin zu den Tischen und Betten…

Der Salzsee ist abgefahren genug, doch wo wir jetzt noch hinkamen wurde nochmal eine Schippe draufgelegt. Nicht umsonst heisst diese Landschaft „Salvador Dali Wüste“ – die Formen, die Farben, alles scheint direkt einem Dali Gemälde entsprungen zu sein, fehlen eigentlich nur noch die zerfließenden Uhren.

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Die Ausmaße dieser Wüste sind gigantisch und wir sitzen uns in unseren Jeeps ganz schön die Hintern wund – wenn wir nicht gerade eine Panne haben. Doch was wir hier zu sehen bekommen, ist einfach unbeschreiblich schön und ein bisschen Rückenschmerzen definitiv wert.

Bolivien_101 (Large)Bolivien_53 (Large)Und als sei dieses Farbspektakel der Berge und der Lagunen nicht schon unfassbar genug, gibt es hier auf 5000 Metern Höhe… Flamingos! Ja genau, Flamingos. Uns wundert langsam nichts mehr.

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Bolivien_102 (Large) Bolivien_107 (Large) Bolivien_92 (Large) Bolivien_87 (Large) Bolivien_79 (Large) Bolivien_70 (Large) Bolivien_63 (Large) Bolivien_61 (Large)Das folgende Bild passt thematisch nicht ganz ins Portfolio „Faszinierende Landschaften dieses Planeten“, soll aber trotzdem erwähnt werden:

Bolivien_64 (Large)Mitten in diesem Niemandsland überqueren wir die Grenze nach Chile. Der Grenzübergang sieht folgendermaßen aus:

Bolivien_80 (Large)Der Landeswechsel ist quasi unmittelbar spürbar: asphaltierte Straßen (Seitenstreifen! Verkehrsschilder!), Toiletten (Seife! Klopapier!) – jawohl, das ist nicht mehr Bolivien, wir sind in Chile!

Die Tour endet in San Pedro de Atacama. Geplättet von den ganzen Eindrücken tun wir hier erstmal nicht so arg viel und spannen ein paar Tage aus…

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