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Um das Jahr 1200 herum gründete der erste Inka Manco Capac, der Sohn der Sonne, die Stadt Cuzco. Das Wort Cuzco entstammt dem Quechua und bedeutet Nabel der Welt. Cuzco liegt auf ca. 3400 m und besitzt heute rund 320.000 Einwohner. 1983 wurde die Stadt in die Liste der UNESCO-Welterbestätten eingetragen.

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Peru_11 (Large)IMG_1492 (Large)IMG_1483 (Large)IMG_1523 (Large)Am Plaza de Armas weht neben der rot-weißen peruanischen Flagge auch die Regenbogen-Fahne der Inka – bei uns hat sie heutzutage eine andere Bedeutung bekommen.

Für uns ist Cuzco Ort zum Verweilen, Ort zum „Länger-Bleiben“, und Ort, um Weihnachten und Silvester zu feiern. Da wir mit der Suche nach einer Unterkunft relativ spät dran waren, gab es in ganz Cuzco quasi nur noch ein Hostel, das Zimmer frei hatte. Obwohl die Unterkunft an sich total gemütlich war und wir uns jeden Tag über das leckere Frühstück freuten, hatte sie einen entscheidenden Nachteil: sie war oben – ganz, ganz oben! Was das in einer Stadt auf 3400m, die praktisch nur aus Treppen besteht, bedeutet, kann man sich vielleicht vorstellen.

Aber andersrum betrachtet, bescherte uns die Zeit in Cusco somit ein spitzen Höhentraining, und der Ausblick vom Hostel war ebenfalls gigantisch!

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In Cuzco ist von der beeindruckenden Architektur der Inka ausser den Grundmauern nicht mehr viel geblieben, den Rest haben die Spanier einreissen lassen. Doch allein diese Mauern sind einen Blick wert: ohne Mörtel oder Lehm sind die riesigen Steine passgenau ohne einen Millimeter Luft eingepasst, und überstanden so die Jahrhunderte und zahllose Erdbeben ohne einen Riss. Besonders bekannt ist dieser Stein mit 12 Ecken.

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Die Zeit in Cuzco nutzen wir zudem für kulinarische Experimente, nämlich Alpacafleisch und Cuy al Horno, eine peruanische Spezialität – Meerschweinchen (da wir an dem Abend leider unsere Kamera vergessen hatte, ist das Bild aus Wikipedia geklaut). Wirklich überzeugen konnte uns beides nicht.

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Auch der Start ins neue Jahr ist gelungen – traditionell läuft man um Schlag Mitternacht drei Runden um den Plaza de Armas. Na wenns Glück bringt!  Wir freuen uns jedenfalls auf 2010 – es wird uns noch einige wunderbare Länder bescheren!

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