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235km südlich von Lima die Panamericana entlang kommt man nach Pisco – den meisten wahrscheinlich bekannt durch den Cocktail Pisco Sour (mann, haut der rein). 2007 fand hier ein Erdbeben der Stärke 8,0 statt, bei dem 85% der Stadt zerstört wurden und 1000 Menschen starben. Dementsprechend sieht die Stadt auch immer noch so aus:

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Der Grund, warum wir trotzdem hierher kommen, sind Ausflüge zu den Islas Ballestas in der Paracas-Bucht. Im Reiseführer werden sie angepriesen als die „Galapagos-Inseln für Arme“, also genau das Richtige für uns!

Das Nationalreservat Paracas soll die reichen Vorkommen an Mähnenrobben, Blaufußtölpeln, Pelikanen, Pinguinen und anderen Meeressäugern und Seevögeln schützen, die es hier gibt.

Alle 5 Jahre kommt eine sehr beneidenswerte Gruppe von Arbeitern um „Guano zu ernten“, was soviel heisst wie die Vogelscheisse von den Felsen zu kratzen. Guano ist der beste organische Dünger der Welt, eine Tonne bringt 300 Dollar.

So schippern wir einige Zeit zwischen den einzelnen Inseln hindurch, bestaunen die Trilliarden an Tieren und versuchen, den durchdringenden Geruch der meterdicken Schicht Vogelkacke gekonnt zu ignorieren.

Für die verkannte National Geographic Tierfotographin in mir wars jedenfalls die reinste Freude!

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