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Unsere 8monatige Reise ist nun tatsächlich zu Ende. Wir können selbst noch kaum glauben, dass wir wirklich für so lange Zeit unterwegs waren und was wir alles erlebt haben.

Beim Durchsehen der Bilder wird klar, es war ein Trip der Gegensätze und Kontraste, in dem wir so ziemlich alles abgedeckt haben, was unser Planet zu bieten hat:

Traumstrände und eine tolle Unterwasserwelt, Hochgebirge, Canyons und Gletscher, Wüsten und Salzseen, Wasserfälle und Kraterseen, Regenwald und Pampa.

Wir waren am meistfotografierten Strand der Karibik, an der Mitte der Welt, in einem der tiefsten Canyons der Welt, auf dem höchsten schiffbaren See der Welt, in der höchstgelegenen Stadt der Welt, auf der gefährlichsten Strasse der Welt, der trockensten Wüste der Welt, dem grössten Salzsee der Welt, den grössten Wasserfällen der Welt, der breitesten Strasse der Welt und dem grössten Fluss und Regenwald der Welt. Auch temperaturmässig war von -15 und Skiunterwäsche bis +43° und Bikini alles dabei.

Wir haben sowohl die abgelegensten Andendörfer Ecuadors und Perus besucht, als auch die Weltmetropolen Buenos Aires und Rio de Janeiro. Soca, Reggaeton, Salsa, Merengue, Samba, Tango und Panflötenmusik waren der wechselnde Soundtrack zu unserer Reise.

Wir haben zwei der sieben neuen Weltwunder gesehen: Machu Picchu und Cristo Redentor.

Wir haben neue Sportarten entdeckt und unsere Grenzen ausgetestet: Tauchen, Trekking, Ice-Climbing, Sandboarding, Rafting und Mountainbiken.

Unseren kulinarischen Horizont konnten wir um Alpaca, Meerschweinchen, Piranha, Titikaka-Schilfrohr, 98% Zuckerrohrschnaps, das schärfste Chicken Vindaloo der Welt mit 35 Carajo-Chilischoten, Coca-Blätter, viele exotische Früchte und argentinisches Rindersteak erweitern.

Unterwegs waren wir per Bus (300 Stunden!!!), Flugzeug, Fähre, Jeep, Pferd, Schilfboot, Rikscha, Tuk-Tuk, Sandbuggy und Tiertransporter.

Wir lernten die verschiedensten Menschen und Völker kennen: lässige Rastaman auf Tobago, echte Gauchos in Venezuela, die barfuss nach einer Anaconda suchen, nette Kolumbianer (die  übrigens nicht alle Drogendealer sind *g*), die Uros auf ihren schwimmenden Inseln im Titikakasee, Quechua-sprechende Bauern in bolivianischen Andendörfern, argentinische Fussballfans, Muskelprotze an der Copacabana und viele mehr. So gegenätzlich sie auch alle sind, ihre offene und hilfsbereite Art haben sie alle gemeinsam.

Auch wenn wir uns jetz erst mal auf Zuhause freuen, ist uns beiden klar, dass wir in ein paar Wochen schon wieder vor dem Atlas sitzen und im Geiste die nächste Reise planen werden.

Am wenigsten vermissen werden wir in Deutschland auf jeden Fall die zwei grössten Übel einer Südamerika-Reise: Busfahren und Magenprobleme. Doch auch auf Moskitos, Höhenkrankheit, immer die gleichen 8 Kleidungsstücke aus dem Rucksack, Bettflöhe, verstopfte Toiletten auf dem Gang oder im Hof und dreistöckige Stockbetten können wir erstmal getrost verzichten.

Ausserdem erwartet uns in Deutschland die spannende Herausforderung, uns in einer neuen Stadt ein neues Leben aufzubauen.

Hiermit wollen wir uns nochmal herzlich bei allen treuen Lesern bedanken und hoffen, dass wir durch unsere Homepage auch ein bisschen südamerikanisches Flair nach Deutschland bringen konnten! Vielleicht konnten wir ja sogar den einen oder anderen zu einem eigenen Trip nach Südamerika inspirieren.

Wir jedenfalls können es nicht erwarten, die nächsten Kapitel im Buch „Unsere Welt“ zu lesen!

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