Etappe 1 & 2: Ho Chi Minh City über Vung Thau nach Mui Ne (300 km)

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Und los geht’s! Ausgeschlafen und hochmotiviert schnallen wir zum ersten Mal unser Gepäck aufs Moped und stürzen uns in den Saigoner Verkehr. Der ist zwar arg wuselig, durch die insgesamt langsame Geschwindigkeit wird das Fahren automatisch ziemlich sicher und man kann ganz gut einfach im Strom mitschwimmen. Außerdem starten wir gegen 11 Uhr, um sowohl die morgendliche als auch die abendliche Rush Hour zu vermeiden. Für den ersten Tag haben wir uns eine kurze Etappe von rund 90km vorgenommen.

Der Beginn der Strecke ist wenig reizvoll, allein die Vororte Saigons ziehen sich ewig lange hin. Und nach einer Stunde schon zwingt uns dann ein Wolkenbruch zur ersten Pause.

IMG_9716_1 (Large) IMG_9717_1 (Large)Der Routenvorschlag, den uns Jon noch für den Anfang mitgegeben hat, stellt sich als Expressway heraus, der für Mopeds nicht befahrbar ist. Nach langem Hin und Her mit Google Maps und pantomimischen Wegbeschreibungen ist ein Alternativweg gefunden, der sogar eine kurze Fährüberfahrt beinhaltet.

DCIM100GOPROG0042270.Pho Bo (Nudelsuppe mit Rind, das vietnamesische Nationalgericht), ist außerhalb der Städte oftmals das einzige erhältliche Gericht und wird uns daher wohl auf unserer gesamten Vietnam-Reise begleiten. Gut dass es so lecker schmeckt :)

IMG_9726_1 (Large)Insgesamt brauchen wir bis zum Einbruch der Dunkelheit, um in Vung Thau anzukommen. Der Rücken schmerzt, der Magen grummelt. Nach einer schnellen Dusche bestellen wir in einem kleinen Straßenrestaurant ohne englische Speisekarten auf gut Glück irgendetwas, das uns die Kellnerin empfiehlt. Was aussieht wie gebratener Tofu mit Gemüsestückchen und Gewürzen schmeckt hervorragend. Dank eines englischsprechenden Vietnamesen, der vorbeikommt, erfahren wir doch noch, was wir da essen, nämlich gebratene Schnecken. Wer hätte gedacht, dass die so lecker sind :)

Der nächste Tag führt uns bei zunächst bewölktem Wetter an der Küstenstrasse entlang.

IMG_9729_1 (Large) IMG_9783_1 (Large) IMG_9791_1 (Large) IMG_9793_1 (Large)Mundschutz für jeden Geschmack :)

IMG_9794_1 (Large) IMG_9797_1 (Large) IMG_9805_1 (Large)Fahrender Vogelkäfig

IMG_9810_1 (Large) IMG_9811_1 (Large) IMG_9812_1 (Large) IMG_9813_1 (Large)Frische Pancakes als kleiner Snack zwischendurch

IMG_9818_1 (Large)Wir fahren durch endlose Pittahaya (Drachenfrucht) Plantagen, die Landschaft wird langsam immer schöner

IMG_9824_1 (Large)IMG_9829_1 (Large) IMG_9835_1 (Large)Kindersitz auf vietnamesisch

IMG_9837_1 (Large) IMG_9844_1 (Large) IMG_9847_1 (Large)Zur Abenddämmerung erreichen wir Mui Ne. Bei der Fahrt durch den Ort erschrecken wir erst mal. Moment, das sieht doch hier alles aus wie kyrillisch! Haben wir uns verfahren? Sind wir wieder in Russland? Jedes Schild, jede Speisekarte, jede Werbung, ALLES ist hier auf Russisch. Nach einer Schüssel Borschtsch kann man sich hier noch im „Moscow Spa“ die Beine massieren lassen. Uns gruselts eher und wir suchen uns im etwas ruhigeren Teil außerhalb der Stadt ein kleines Guesthouse.

IMG_9855_1 (Large) IMG_9865_1 (Large) IMG_9871_1 (Large)Und schon wieder Pho Bo :)

In Mui Ne steht auch unser erster Werkstattbesuch an – ein Ölwechsel steht sowieso an, zudem haben sich bereits ein Fußraster und der linke Blinker verabschiedet. Kostenpunkt: 6€

IMG_9869_1 (Large)Mui Ne ist vor allem beliebt bei Kitesurfern beliebt und Haupt-Sehenswürdigkeit sind die roten und weißen Sanddünen, sowie der Fischerhafen mit den vielen, vielen Fischerbooten.

IMG_9920_1 (Large)IMG_9874_1 (Large) IMG_9881_1 (Large) IMG_9888_1 (Large) IMG_9890_1 (Large) IMG_9896_1 (Large) IMG_9902_1 (Large) IMG_9949_1 (Large) IMG_9954_1 (Large)IMG_9934_1 (Large)Für uns geht es bald weiter, hinauf in die Berge!


Kommentare

Von der Großstadt in die Mini-Wüste — 2 Kommentare

  1. Wow, sieht nach einer echt tollen Tour aus, die ihr da durch Vietnam gestartet habt. Bin schon auf weitere Berichte gespannt. :)
    Viele Grüße aus München,
    Steffi

    • Oh ja, die Tour ist der Hammer und sie wird immer besser! Mit dem eigenen Gefährt unterwegs zu sein ist einfach immer besser, um ein Land zu erleben…

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