Moskau_HL

Nach dem eher gemütlichen St. Petersburg kann einen der Riesenmoloch Moskau mit seinen 15 Millionen Einwohnern erst einmal überfordern. Wo man zu Beginn nur riesige Straßen, Gebäudeklötze und Autokolonnen sieht, die sich rund um den Kreml erstrecken, ergibt das Ganze nach kurzer Zeit dann doch irgendwie Sinn und man erkennt, dass auch Moskau schöne Ecken hat. Nach einem eher kühlen Start, machte das Wetter bereits am zweiten Tag einen deutlichen Schwung nach oben, bis wir es dann mit über 30 Grad zu tun bekamen.

Zu sehen gibt es in Moskau sehr viel, allem voran natürlich der Rote Platz und der Kreml.

IMG_1214 (Large) IMG_1228 (Large)  Ordentlich was los auf dem Roten Platz

IMG_1243 (Large) IMG_1207 (Large)Das Kaufhaus GUM

Die Basilius-Kathedrale:

IMG_1222 (Large) DCIM101GOPROIMG_1233 (Large) IMG_1238 (Large)DCIM101GOPROKaffee bei McDonalds, mit Blick auf den Kreml – hat eine gewisse Ironie

IMG_1190 (Large) IMG_1197 (Large)Grabmal  des unbekannten Soldaten, hier wird den russischen Gefallenen des zweiten Weltkrieges gedacht. Die Ehrenwache am Grabmal wird stündlich gewechselt

IMG_1259 (Large) IMG_1257 (Large)Erinnerungsbild mit Lenin und Stalin gefällig?

Den einbalsamierten Leichnam Lenins, der 1924 starb, kann man auf dem Roten Platz, in einem eigens errichteten Mausoleum, ebenfalls besuchen (Fotos leider verboten). Reichlich gruslig liegt er dort in seinem Glassarg und wird von grimmig dreinschauenden Soldaten bewacht.

IMG_1422 (Large)Für Stalin hat es nur zu einem normalen Grab an der Kremlmauer gereicht…

IMG_1246 (Large)Typisch russisches Pärchen (nur die High Heels fehlen).

Im Inneren des Kremls:

IMG_1263 (Large) IMG_1267 (Large) IMG_1269 (Large) IMG_1270 (Large)IMG_1276 (Large)IMG_1237 (Large)An diesem Wochenende fand mitten in Moskau auf einer eigens abgesperrten Rennstrecke entlang der Kreml-Mauern die DTM statt…

Das Bolshoi-Theater:

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IMG_1291 (Large)Auf dem Arbat, der bekanntesten „Flaniermeile“ Moskaus, gibt es einiges zu sehen…

IMG_1292 (Large) IMG_1294 (Large) IMG_1296 (Large) IMG_1305 (Large) IMG_1315 (Large)Die Russen scheinen ganz verrückt nach amerikanischen Fast Food Ketten zu sein, alle paar Meter findet man eine andere Filiale:

IMG_1250 (Large) IMG_1297 (Large) IMG_1309 (Large)Wir halten uns weiterhin an das einheimische Essen, auch wenn dieses nicht unbedingt gesünder ist. Und auch die erste Flasche russischen Vodka lassen wir uns schmecken:

IMG_1410 (Large)DCIM101GOPROBei einer Bootsfahrt entlang der Moskwa lässt sich Moskau gemütlich vom Wasser aus betrachten. Und wie sangen schon die Scorpions so schön: „Follow the Moskwa, down to Gorky Park…“

IMG_1339 (Large) IMG_1348 (Large) IMG_1360 (Large) IMG_1376 (Large) IMG_1377 (Large) IMG_1402 (Large)IMG_1329 (Large)Im Hintergrund das russische Außenministerium

IMG_1332 (Large) IMG_1335 (Large)Im Hintergrund „Moscow City“, das größte Bauprojekt Europas. Für über 12 Milliarden US-Dollar soll hier in einem „russischen Manhattan“ der riesige Bedarf an Bürogebäuden gedeckt werden.

IMG_1489 (Large)Die Moskauer Metro ist eine Sehenswürdigkeit an sich. 325 km lang, 194 Stationen, bis zu 9 Millionen Fahrgäste täglich – einfach gigantisch. Und die meisten Stationen sind nur auf kyrillisch angeschrieben. Am besten merkt man sich einfach die ersten 3 Zeichen und nach ein bisschen lustigem Zeichenvergleich kommt man in der Regel dann doch richtig an.

Die Moskauer Metro ist berühmt für ihre prunkvollen Stationen, den „Palästen für das Volk“. Diese lassen sich außerdem hermetisch abriegeln und wurden während des Zweiten  Weltkrieges als Luftschutzbunker genutzt, bis zu 500.000 Moskauer flüchteten sich jeden Abend in die Stationen.

IMG_1427 (Large) IMG_1432 (Large) IMG_1435 (Large) IMG_1438 (Large) IMG_1440 (Large) IMG_1441 (Large) IMG_1451 (Large) IMG_1462 (Large) IMG_1465 (Large)Die Rolltreppe der Metrostation Park Pobedy ist mit 126 Metern die längste zusammenhängende Rolltreppe der Welt – über drei Minuten dauert es, bis man oben angekommen ist.

Letzter Punkt auf unserer Sightseeing-Agenda war der „Bunker GO-42″ (staatliches Objekt Nr. 42), eine ehemalige militärische Anlage in Moskau. Der Bunker wurde 1956 als Gefechtsstand im Falle eines Atomkrieges fertiggestellt und war bis 1995 geheim. Seit einigen Jahren ist der Bunker als „Museum des kalten Krieges“ für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach dem Abstieg in 65 Metern Tiefe bekamen wir eine Führung durch einen arg lustigen Russen in schlampiger Rote-Armee Uniform, der verzweifelt versuchte, einen amerikanischen Akzent zu imitieren. Obwohl die Tour durchaus interessant war, ist sie für 20€ doch etwas überteuert – auch der simulierte Abschuss einer Atombombe bzw. Anflug einer feindlichen Bombe waren eher etwas lustig als beeindruckend.

IMG_1468 (Large) IMG_1482 (Large) IMG_1483 (Large) IMG_1488 (Large)Das wichtigste Event während unserer Tage in Moskau war natürlich trotz allem das glorreiche WM-Finale! Dazu sammelten wir im Hostel noch alles ein, was Deutschland-Fans am nächsten kommt – nämlich Österreicher :) Und machten uns auf die Suche nach einer guten Location. Die deutsche Botschaft in Moskau hatte zum Public Viewing mit Freibier und Grillwürstchen geladen. Leider wollte man uns 2 Stunden vor Anpfiff so kurzfristig nicht mehr auf die Gästeliste setzen – so landeten wir eben in einer ganz coolen Bar mit großer Leinwand. An diesem historischen Abend hätten wir uns trotzdem gerne kurz nach München gebeamt!!

Mit St. Petersburg und Moskau liegen nun zwei Großstädte hinter uns – nun werden wir uns mit der Transsibirische Eisenbahn weit, weit in Richtung Osten begeben – es geht nach Sibirien!


Kommentare

Moskau — 4 Kommentare

  1. Irgendwer hat meinen Text verschluckt, es ging noch weiter ungefähr so: Habe auf jeden Fall gemerkt, dass ich eurer Seite nicht länger wie eine Woche fernbleiben kann. Freue mich von euch zu lesen.
    Liebe Grüße und einen schnell heilenden Knöchel

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