Nachdem wir uns letzten Endes doch noch von Goas Stränden loseisen konnten, führt uns unser Weg noch weiter durch Indiens Süden. Wie in einem derart riesigen Land nicht anders zu erwarten, ist der Kontrast zum Norden, den wir vor 3 Jahren bereist hatten, enorm. Die Landschaft, die Menschen, das Essen – irgendwie ist alles anders aber doch unverkennbar Indien. Insgesamt fühlt sich für uns der Süden des Landes jedoch deutlich entspannter an (was nicht heissen soll, dass einen die berühmte „Geschäftstüchtigkeit“ der Inder, oder auch deren schlicht und einfach nicht vorhandener Sinn für Privatsphäre nicht auch hier regelmäßig zum Verzweifeln bringen können).

Von Goa aus bringt uns zur Abwechslung mal nicht der Zug, sondern der „Sleeper Bus“ nach Hampi. Wir können uns noch zu gut an die sardinenbüchsenkleinen, für Europäer völlig unergonomisch vorgeformten Schlafplätze in chinesischen Schlafbussen erinnern, und freuen uns daher zunächst, mehr oder weniger richtige Matratzen für zwei Personen vorzufinden. Nach einer Nacht, in der wir dank Schlaglochpiste permanent von einer Seite der Koje zur anderen geschleudert werden, sind wir jedoch auch davon nicht mehr allzu begeistert – und ja, es hat einen Grund, warum auch die Decken der „Kajüten“ gepolstert sind.

So kommen wir früh morgens in Hampi an und stürzen uns sogleich in die Tempelbesichtigung. Hampi im Bundesstaat Karnataka hatte zu seiner Hochzeit vom 13. bis zum 15. Jahrhundert bis zu 500.000 Einwohner und war die Hauptstadt des letzten großen Hindu-Reiches. Die Tempel, die bis heute überdauert haben, liegen wunderschön in einer Boulder-Landschaft am Thungabadra-Fluss, umgeben von Reisfeldern und Bananenplantagen und sind definitiv einen Besuch wert.

IMG_2736_1 (Large) IMG_2738_1 (Large) IMG_2742_1 (Large) IMG_2743_1 (Large) IMG_2757_1 (Large) IMG_2759_1 (Large) IMG_2761_1 (Large)Die tägliche morgendliche Segnung gläubiger Hindus durch Lakshmi, den Tempel-Elefanten, im Austausch gegen ein paar Bananen:

IMG_2767_1 (Large) IMG_2771_1 (Large) IMG_2779_1 (Large)Wenn irgendjemand weiss, warum alle mit Feuereifer frisch fallengelassene Elefanten-Äpfel platttreten (ohne diese aber dann aufzusammeln) – her mit der Info!

IMG_2786_1 (Large) IMG_2789_1 (Large) IMG_2791_1 (Large) IMG_2793_1 (Large) IMG_2794_1 (Large) IMG_2810_1 (Large) IMG_2834_1 (Large) IMG_2823_1 (Large) IMG_2835_1 (Large) IMG_2837_1 (Large) IMG_2840_1 (Large) IMG_2841_1 (Large) IMG_2855_1 (Large) IMG_2860_1 (Large) IMG_2863_1 (Large) IMG_2866_1 (Large) IMG_2874_1 (Large) IMG_2878_1 (Large) IMG_2889_1 (Large) IMG_2902_1 (Large) IMG_2903_1 (Large) IMG_2914_1 (Large) IMG_2915_1 (Large) IMG_2925_1 (Large)Und immer wieder müssen wir fürs indische Familienfoto herhalten :)

IMG_2930_1 (Large)IMG_2931_1 (Large) IMG_2935_1 (Large)Die zwei wollten unbedingt immer wieder fotografiert werden, sahen dann aber eher aus wie vorm Erschießungskommando 😀

IMG_2943_1 (Large) IMG_2950_1 (Large) DCIM105GOPROG0790957.Reisen in Südindien bedeutet nicht nur viele Zug-, sondern auch viele Busstunden…

IMG_2953_1 (Large)Unsere nächste Station hiess Mysore, eine Stadt, die im Gegensatz zu Goa oder Hampi kaum touristisch geprägt ist. Hier schlendern wir über die bunten Märkte, besichtigen den Palast und lassen uns Masala Dosa und andere südindische Gerichte quasi zum Nulltarif schmecken.

IMG_2955_1 (Large) IMG_2957_1 (Large) IMG_2958_1 (Large) IMG_2966_1 (Large) IMG_2972_1 (Large) IMG_2974_1 (Large) IMG_2977_1 (Large) IMG_3001_1 (Large) IMG_3003_1 (Large) IMG_3005_1 (Large) IMG_3012_1 (Large) IMG_3014_1 (Large) IMG_3018_1 (Large) IMG_3020_1 (Large) IMG_3025_1 (Large) IMG_3030_1 (Large)IMG_3033_1 (Large) IMG_3034_1 (Large) IMG_3035_1 (Large) IMG_3037_1 (Large) IMG_3041_1 (Large) IMG_3051_1 (Large) IMG_3053_1 (Large) IMG_3056_1 (Large) IMG_3057_1 (Large)Bei einem Besuch in Südindien darf natürlich auch die Fahrt in einem Hausboot durch die Backwaters, ein insgesamt 1900km2 großes Wasserstraßennetz im Bundesstaat Keralanicht fehlen…

DCIM100GOPROG0070998. DCIM100GOPROG0081000.DCIM100GOPROG0010961. DCIM100GOPROG0010965. DCIM100GOPROG0010969. DCIM100GOPROG0020973. DCIM100GOPROG0060991. Nach 30 Tagen kehren wir Indien den Rücken. Und obwohl wir nun schon zum zweiten Mal dieses Land bereist haben, gibt es immer noch viele Ecken, die wir so gerne sehen würden: Amritsar, Dharamsala, Darjeeling, Ladakh usw. – wer weiß, vielleicht kommen wir ja noch ein drittes Mal :)


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