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Auf dem Rückweg von Jaisalmer machen wir halt in Bikaner.

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Heilige Kühe, heilige Affen – soweit, so gut.

Doch in Deshnok, ca. 30km von Bikaner entfernt, sind plötzlich die Ratten heilig, die von den Gläubigen als wiedergeborene Seelen betrachet werden, dir vor dem Zorn des Totengottes Yama bewahrt blieben.

Im Karni-Mata-Tempel leben schätzungsweise ca. 20.000 Ratten, denen die Pilger Leckereien und Milch mitbringen. Es bringt Glück, die Überreste aufzuessen, nachdem die Ratten davon geknabbert haben oder auch, wenn einem eine Ratte über die Füße läuft (die Schuhe müssen wie in jedem hinduistischen Tempel ausgezogen werden). Sollte es doch einmal passieren, dass aus Versehen eine Ratte tot getreten wird, muss der Gläubige diese ausserhalb des Tempels begraben und dem Tempel eine Spende in Form einer silbernen oder goldenen Ratte darbringen.

Das alles klingt dermassen verrückt, das müssen wir mit eigenen Augen sehen.

Der Andrang vor dem Karni Mata Tempel ist groß…

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Und da stehen wir plötzlich, zwischen tausenden umherhuschenden Ratten und deren Hinterlassenschaften (immerhin mit Socken). Die Gläubigen verneigen sich vor den Ratten und opfern ihnen Essen – es ist wirklich fast surreal anzuschauen.

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Die spinnen, die Inder…


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Die heiligen Ratten von Karni-Mata in Deshnok — 2 Kommentare

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