Brav und pünktlich (nun gut, etwas knapp in der Zeit) stehen wir am Flughafen von Bangkok und wollen für unseren Flug nach Manila einchecken. Die Dame von Philippine Airlines fragt, wann wir denn wieder ausreisen wollen. „So in 4-5 Wochen, mal sehen.“, antworten wir, „wahrscheinlich fliegen wir dann nach Vietnam.“

Verständnislos schaut sie uns an. „Ohne Ausreiseticket lasse ich euch nicht einchecken.“ Angeblich würden uns die Beamten am Flughafen in Manila ohne Ausreiseticket nicht ins Land lassen, deswegen lässt sie uns auch nicht in den Flieger steigen. Wir müssten JETZT gleich einen Flug buchen. Nach einem Blick auf die Uhr lässt sie uns wissen, dass sie in 30 Minuten den Schalter schließen wird. Wie zwei aufgescheuchte Hühner rennen wir durch die Gegend, bis wir buchstäblich in allerletzter Sekunde im Internetcafe des Flughafens einen günstigen Flug für Ende Dezember nach Saigon buchen.

Wir sprinten zum Flieger, in den wir als letzte einsteigen und müssen uns erstmal mit ein paar Weinchen beruhigen. Nur vier Stunden später landen wir in Manila – und selbstverständlich hat NIEMAND nach unserem Ausreiseticket gefragt. Nun gut – Silvester in Saigon ist sicher nicht die schlechteste Option :)

Ohne überhaupt nach Manila hineinzufahren nehmen wir sofort im Anschluss den nächsten Flug, zu unserem ersten Inselziel – Boracay.

Vom Flughafen in Kalibo sind es nochmal 1,5 Stunden mit dem Bus und eine kurze Bootsfahrt – um 2 Uhr nachts haben wir endlich ein Bett gefunden, in das wir hundemüde sinken.

Auf Boracay erwarten wir am Tag darauf Besuch aus Deutschland und den USA! Zusammen mit Harry, Christoph und Connor verbringen wir die nächsten Tage am wunderschönen White Beach von Boracay.

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Boracay hat sich in den letzten Jahren zum mit Abstand touristischsten Ort der Philippinen entwickelt. Während die beiden nördlichen Strandabschnitte Station 1 und Station 2 fest in der Hand von Resorts, Massagesalons und sogar McDonalds (!) und Starbucks sind, haben sich am südlichen Ende, der Station 3, noch ein paar familiärere Budget-Unterkünfte und Restaurants gehalten.

IMG_8425_1 (Large) IMG_8430_1 (Large) IMG_8432_1 (Large)Nach einem eher anstrengenden „Pflichtflanieren“ durch die Strandpromenade/ Einkaufsmeile, lehnen wir uns lieber entspannt an Station 3 zurück, genießen das herrliche Wasser, die tollen Sonnenuntergänge und den günstigen Tanduay Rum.

DCIM102GOPRO IMG_8459_1 (Large) IMG_8510_1 (Large) IMG_8492_1 (Large) IMG_8487_1 (Large)IMG_8438_1 (Large) IMG_8507_1 (Large) IMG_8524_1 (Large) IMG_8519_1 (Large)Balut – eine für westliche Mägen unzumutbare philippinische Spezialität, die hier am Strand aus speziellen Warmhaltetaschen verkauft wird: ein angebrütetes Enten- oder Hühnerei mit einem bereits 17 Tage alten Embryo. Das ganze wird mit Salz oder Sojasauce gewürzt und komplett gegessen.

DCIM102GOPRO IMG_8416_1 (Large) IMG_8419_1 (Large) IMG_8448_1 (Large) IMG_8453_1 (Large) IMG_8474_1 (Large)IMG_8502_1 (Large) IMG_8498_1 (Large)IMG_8493_1 (Large) IMG_8424_1 (Large) IMG_8421_1 (Large)IMG_8462_1 (Large)

Taifun Queenie beschert uns zusätzliche zwei Tage starken Regen auf Boracay, was natürlich auch den Schiffsverkehr erstmal lahmlegt. Schließlich brechen wir aber auf, weiter in Richtung Osten…


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