Unser nächstes Ziel in Kambodscha heisst Battambang. In der Stadt selbst gibt es lustigerweise relativ wenig zu sehen und zu tun – es ist eher die Anreise und das Umland der Stadt, das einen Besuch mehr als rechtfertigt.

In einer mehr als 6stündigen Bootsfahrt von Siem Reap aus, die uns über den Tonle Sap See sowie den Fluss führte, erreichten wir Battambang. Auf dem Weg fuhren wir durch einige „schwimmende Dörfer“ und konnten so einen kleinen Eindruck vom Leben der Bewohner dort gewinnen. Ob Wohnhäuser, Geschäfte, Restaurants oder auch Schulen und die Polizeistation – hier befindet sich alles auf dem Wasser.

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Den nächsten Tag starten wir erstmal mit einem ordentlichen Frühstück:

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Pflichtprogramm bei einem Besuch in Battambang ist eine Fahrt mit dem Bamboo Train, einer Bambusplatte auf zwei Achsen, die auf verbogenen alten Gleisen einige Kilometer durch die Gegend düst. Was früher das Haupttransportmittel der Gegend war, ist heute im Zeitalter von Rollern und Tuk Tuks nur noch eine Touri-Attraktion. Mit bis zu 40 km/h rattert man so über die alten Schienen, bei Gegenverkehr wird eine der Plattformen kurzerhand einfach kurz von den Schienen gehoben.

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In diesem unscheinbaren Höhleneingang lässt sich jeden Abend ein ganz besonderes Naturschauspiel beobachten:

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Pünktlich zur Dämmerung verlassen geschätzte 3 Millionen Fledermäuse gemeinsam den Höhleneingang, um auf Futtersuche zu gehen. In einer endlosen, nicht abreissenden Schlange fliegen die Tiere über unsere Köpfe hinweg – fast eine halbe Stunde dauert es, bis die Höhle leer ist. Morgens um 5 Uhr kehren alle 3 Millionen Tiere wieder zur Höhle zurück.

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Nachdem wir schon in Laos einen Kochkurs absolviert hatten, wollten wir auch von der Khmer Küche Kambodschas einen tieferen Eindruck gewinnen. Zum unschlagbaren Preis von 6€ pro Person machte wir beim gelernten Koch LyLy im Coconut Restaurant einen Kockurs, von dem wir heute noch schwärmen. Wir starteten mit einem gemeinsamen Einkauf am Markt, bevor wir 3 Gerichte und eine Nachspeise gemeinsam zubereiteten, inklusive einem Crashkurs im richtigen Schnippeln und dem Herstellen von  Tellerverzierungen aus Bananenblättern :)

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Das Ergebnis:

Selbstgerollte Frühlingsrollen

Beef Lok Lak: Mariniertes Rindfleisch mit einer leckeren Pfeffer-Limetten-Sauce

Fish Ahmok: ein absolut herrliches Gericht aus im Bananenblatt dampfgerartem Fisch mit Kokosmilch, Zitronengras und einer mühsam im Mörser hergestellten und himmlisch duftenden Paste

Coconut Lyly: eine Art Kokosnuss – Panna Cotta

Nach diesem opulenten Mittagessen setzten wir uns zum Verdauen erst mal für ein paar Stunden in den Bus Richtung Phnom Penh…

 


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